Blog Deutschland

von Amelie Mayer

Nörten am Donnerstag

Die europäischen Springreiter Ü50 geben sich ein Stelldichein in Nörten-Hardenberg

Pferdesportbegeisterte aus zehn Nationen treffen sich an diesem Wochenende vor der Burgkulisse in Nörten-Hardenberg, um sich in internationalen Springprüfungen für Reiter über 50 und Amazonen über 45 zu messen. Neben den Stammgästen aus Frankreich, der Schweiz, Belgien, Großbrittanien und den Niederlanden freuen sich die Veranstalter, auch Teams aus Polen, Tschechien und Österreich zu begrüßen. Eine große Gruppe italienischer Reiter hat es sich nicht nehmen lassen, nach Niedersachsen zu reisen, um an diesem schönen Sommerturnier teilzunehmen.

Erfolgreiches Warm Up für Willenberger und Bordoni

Da in diesem Jahr die Finals der AJA-Serien in Nörten-Hardenberg ausgetragen werden, standen bereits am Donnerstag die Einlaufprüfungen auf dem Programm, bevor sich die AJA-Familie am Abend zum Begrüßung im Atrium des Burghotels traf. In der kleinen Tour sicherte sich Heike Willenberger mit Quel Filou die erste goldene Schleife vor Heinz-Ottmar Domeier mit Chikka. Das Warm-Up der Großen Tour gewann der Italiener Riccardo Bordoni vor Boris-Miksa auf den Plätzen zwei, drei und fünf.



Gute Vorbereitung: Auslosung der Startfolge bei den Mannschaftsspringen











von Amelie Mayer

Im Mai trafen die AJAs sich in Lier

Stefan Schewe top im Grand Prix

Mit dem achtjährigen Morlano bestätigte Stefan Schewe seine gute Form im belgischen Lier, wo er souverän den Großen Preis gewann.

Wie Schewe blieben auch der Franzose Edmond Milot/Ramses und die Britin Linda Birke/Doretha in beiden Runden fehlerfrei. Nachdem Schewe und Morlano es am Freitag in der großen Tour mit einem zweiten Platz noch ruhig angingen, war das deutsche Paar im Hauptspringen am Sonntag mit rund vier Sekunden Vorsprung eine Klasse für sich. Der beständig reitende Ernst-Frieder Homberger platzierte sich  mit Cliff auf dem sechsten Platz.

Schewe_Lier

Erster Platz in Lier: Stefan Schewe

Im Teamspringen schafften es die Deutschen zwar auf das Treppchen, doch ein Endergebniss von vier Strafpunkten reichte dieses Mal für Homberger, Vogelsang, Herpichbihm und Schewe nur für den dritten Platz hinter Frankreich und Belgien. Ebenso auf den dritten Platz ritt die deutsche Mannschaft im Friendship Cup mit Blanke, Domeier, Söhnle und Willenberger.

Das gewisse Quäntchen Glück fehlte wiederum Heike Willenberger, die in der kleinen Tour zweimal Zweite wurde. Nun blicken die deutschen AJA-Reiter motiviert auf "ihr" Heimturnier Ende Juni in Nörten-Hardenberg!

 

 

von Amelie Mayer

Die grüne Saison startet in Fontainebleau

Heimsiege für die französische Equipe - gute Platzierungen für die deutsche Mannschaft

Beim ersten Freilandturnier im Schlosspark von Fontainebleau vor den Toren von Paris ließen die deutschen AJA-Reiter ihren französischen Gastgebern den Vortritt im Teamspringen.

Hubert Hannedouche/Dipsy, Olivia Griveau/Samba, Edmon Milot/Ramses und Guy Rohmer/Pagny blieben in beiden Umläufen fehlerfrei. Das war der erste Platz für Frankreich, während Udo Klötzel/Ex Escudo Orior, Manfred Villmann/Cassidy, Stefan Schewe/Morlano und Boris Miksa/Quidam's Rossini vier Strafpunkte zu Buche schreiben mussten. Es ging spannend zu, denn eine gute Gesamtzeit sicherte der deutschen Mannschaft den zweiten Platz vor den punktgleichen Belgiern und Italienern.

Im Großen Preis am Sonntagnachmittag war es Laurent Paris mit Parhelie, für den bei der Siegerehrung die Marseillaise gespielt wurde. Nach ihm platzierte sich der Belgier Ludo Dekkers/Biona vor Udo Klötzel/Ex Escuodo und Stefan Schewe/Morlano auf den Rängen drei und vier. Mit einem guten sechsten Platz folgte Ernst-Frieder Homberger mit Cliff.

Platz zwei für Heike Willenberger

Auch Heike Willenberger und Quel Filou, Boris Miksa und Lavinia sowie Bernward Engelke und Rico waren auf Sieg geritten, mussten sich jedoch mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Dennoch waren das super Erfolge auf dem tollen Rasenplatz des bekannten Renaissanceschlosses. Im AJA-Challenge Cup waren die Französinnen Isabelle Sejourne und Nathalie Andrieeu an der Spitze, gefolgt von Ralf Blanke/Calandos, Gert Söhnle/Linnea und Heinz-Otmar Domeir/Chikka.

 

 

 

 

von Amelie Mayer

Saisonauftakt in Le Mans

Die deutschen Reiter hatten die Siegerhosen an

Die Equipe dominierte im Nationenpreis, Udo Klötzel gewann den Großen Preis und Boris Miksa beherrschte die Große Tour mit drei Siegen

Es geht kaum besser! Top in Form zeigte sich das deutsche AJA-Team bei der ersten Station der neuen Saison in der weitläufigen, modernen Halle im französischen Le Mans. Mit deutlichem Vorsprung vor den Gastgebermannschaften Frankreich 1 und 2 sicherten sich Boris Miksa/Lavinia, Ernst-Frieder Homberger/Cliff, Udo Klötzel/Ex Escudo Orior und Manfred Villmann/Albasso den ersten Platz auf dem Podest.

Grand Prix: Miksa mit Lavinia, Homberger mit Cliff, Villmann mit Albasso

Klötzel stark im Grand Prix

Keineswegs zum alten Eisen gehört das Erfolgspferd Ex Escudo Orior von Udo Klötzel. Nach zwei Nullrunden im Nationenpreis am Samstag war auch am Sonntag im Großen Preis Verlass auf den 18jährigen Hannoveraner von Escudo: Platz eins vor den Belgiern Dirk Vlerick und Guy Rohmer. Gut platziert waren auch Miksa, Homberger und Villmann auf den Plätzen sechs bis acht.

Auf ihn ist Verlass: Udo Klötzels Ex Escudo Orior

Miksas Pferde gehen auf Sieg

In der großen Tour führte kein Weg vorbei an Boris Miksa. Am Freitag holte er sich die goldene Schleife mit Lavinia vor Ernst-Frieder Homburger/Cliff und Udo Klötzel/Wybren. Am Samstag war er erster mit Luciano und dritter mit Rossini und am Sonntag gab er mit Luciano noch einmal kräftig Gas: Rang eins mit fünf Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Denis Taine!

Große Tour am Freitag: Miksa mit Lavinia, Homberger mit Cliff, Klötzel mit Wybren

Alle Ergebnise und weitere Bilder: www.aja-de.de

von Amelie Mayer

Arezzo 3.-6.9.2015

Generalprobe für die Euro 2016

Während in Deutschland die ersten Herbsttage Einzug hielten, verlängerten die AJA-Reiter ihren Sommer in der Toscana. Ein Jahr vor der Europameisterschaft fand auf der großzügigen Anlage in Arezzo das erste AJA-Turnier statt.

Friendship-Cup für Deutschland

Zum ersten Mal holten Heike Zinser/Urielle, Henning Schaake/Swift Reloudet, Renate Steiger/Quincy und Manfred Villmann/Chatman den Sieg im Friendship-Nationenpreis nach Deutschland. Sie siegten auf dem großen Rasenplatz vor der Schweiz und Belgien.

Starke Ritte in der großen Tour am Samstag

Rang eins bis fünf für die deutschen Reiter: Sieger waren Udo Klötzel/Challenger. Ihm folgten Manfred Villmann/Charisma, Uwe Bomberg/Chabelita, Martin Steiger/Cosca und noch mal Udo Klötzel/Ex Escudo Orior.

Auch im Großen Preis mischten Klötzel (3. Platz), Villmann (7. Platz) und Steiger (13. Platz) vorne mit. Hocherfolgreich war auch Uwe Bomberg, der am Donnerstag die kleine Tour mit Chabelita für sich entscheiden konnte und am Freitag noch einmal mit Freda die deutsche Hymne hören durfte.

 

 

von Amelie Mayer

Turbenthal 14.-16.8.2015

Abschiednehmen von Turbenthal

Trotz der widrigen Witterung war das Turnier im schweizerischen Turbenthal einmal mehr eine rundum gelungene Veranstaltung. Zum großen Bedauern der AJA-Reiter fand dieses Event zum letzten Mal statt.

Das sportliche Niveau war hoch. So reichte es im Nationenpreis nicht aus, fehlerfrei zu bleiben um zu gewinnen. Die schweizer Gastgeber waren am schnellsten unterwegs: Brigitte King/Hot Socks, Urs Weber/Calventuro, Beat Wolf/ABC Casper und Marianne Müller-Jucker/Wodka siegten vor den Deutschen Dietrich Brehm/Calibro, Ernst Theisen/Quanquam, Manfred Villmann/Albasso und Boris Miksa/Lavinia. Auf dem dritten Platz, ebenfalls fehlerfrei, landete die zweite schweizer Mannschaft.

Auch im Friendship Cup waren die schweizer Reiter unschlagbar mit null Punkten auf Rang eins vor den Franzosen (4 Fehler). Mit acht Fehlern schaffte es das deutsche Team mit Heike Zinser/Sharny, Gert Söhnle/Linnea, Erwin Mayer/Raffiness und Steffi Müller/Waiko auf den dritten Platz.

 

Friendship Cup

Souvenir aus Turbenthal: Die markanten Sonnenbrillen als Ehrenpreis im Friendship Cup

Die deutschen Teilnehmer waren durchweg gut platziert. Allen voran Boris Miksa, der nicht nur das Springen der Großen Tour am Sonntag für sich entschied, sondern sich auch als Zweiter im Großen Preis hinter dem schweizer Heimsieger August Fuchs und vor dessen Landsmännin Annemarie Hächler sowie Ernst-Frieder Homberger platzierte. Weiter waren in der großen Tour Helmut Schwander, Ernst Theisen und Manfred Villmann erfolgreich. In der kleinen Tour freuten sich Heike Zinser, Gert Söhnle und Sylvia Massler über Schleifen und Ehrenpreise.

von Amelie Mayer

Deauville 17.-19.7.2015

Und wieder ist Deutschland die Nummer eins

Fehlerfrei mit lediglich einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung siegte das Team Germany mit Udo Klötzel/Wybren, Martin Steiger/Cosca, Manfred Villmann/Albasso und Renate Steiger/Landew vor der Schweiz mit vier Strafpunkten (allerdings mit lediglich drei Reitern) und Italien mit neun Fehlern. Nachdem die Herren eine weiße Weste behalten hatten, musste die Schlussreiterin Renate Steiger nicht mehr an den Start - Deutschland stand als Sieger fest! Am Sonntag beim Großen Preis ritt das deutsche Quartett auf der Erfolgswelle weiter: alle vier waren platziert.

Team Germany erster in Deuaville

Udo Klötzel, das Ehepaar Steiger und Manfred Villmann vor den schweizer Sunny Boys und Italien

 

von Amelie Mayer

Nörten-Hardenberg: 26.-28. Juni 2015

Deutsche Teams auf Platz eins und zwei im Nationenpreis

Nörten-Hardenberg – Beim internationalen AJA-Turnier Ende Juni in Nörten-Hardenberg standen gleich zwei deutsche Mannschaften an der Spitze. Deutschland I gewann den Nationenpreis vor Deutschland II und Polen.

In beiden Umläufen konnte die deutsche Mannschaft auf den Ritt ihres Schlussreiters verzichten, denn die vorangehenden drei Starter blieben fehlerfrei. So gewannen Udo Klötzel/Wybren, Jürgen Kapp/Paganini, Manfred Villmann/Albasso und Boris Miksa/Lavinia souverän den Nationenpreis am Samstagnachmittag. Es folgte die zweite deutsche Mannschaft (Ernst-Frieder Homberger/Cliff, Dietrich Brehm/Calibro, Bernd Dorenkamp/Akellyna und Jochen Ripploh/Irco). Dritter wurde die polnische Equipe, die in Nörten-Hardenberg zum ersten Mal bei einem AJA-Turnier am Start war.Platz eins für Deutschland

Reiter aus neun Nationen, Großer Preis für Italien

Die Resonanz auf das erste internationale Springevent für Senioren Ü50 in Nörten-Hardenberg war hervorragend. Reiter aus neun Nationen waren angereist. Der Sieg im Großen Preis am Sonntag ging an die Italienerin Susanna Violanti mit Bellavita vor Boris Miksa mit Lavinia und dem Belgier Ludo Dekkers mit Biona. Auf den weiteren Plätzen rangierten die Deutschen Jürgen Kapp/Paganini, Bernhard Dörr/For Darc, Ernst Theisen/Quanquam sowie Stefan Schewe/Morlano.

Challenge Cup nach Spanien, Schweizer dominieren Friendship Serie

Ein neues Gesicht war auch der Sieger im Challenge Cup. Jorge Campins und L'Irlande, aus Barcelona angereist, freuten sich über die goldene Schleife und über die Siegerehrung mit Nationalhymne. Neben ihm reihten sich die Schweizer Astrid Ryf/Herzbueb, Gerda Führling/Quebecca und Hans Bürgisser/Zendola auf. Zusammen mit Marlies Hüser/Celano gewannen sie mit vier Sekunden Vorsprung den Friendship Cup vor der Mannschaft Schweiz II und Frankreich.

Tolles Ambiente

Vor allem die Gäste aus Südeuropa waren beeindruckt vom tollen Ambiente am Fuße der Burg und auch vom Zusammenhalt und den Freundschaften, die die AJA-Reiter pflegen. Ein schöner Galaabend mit Musik und Tanz gehörte ebenso dazu, wie das Mitfiebern und Anfeuern der Kameraden. Nach der gelungenen Premiere der AJAs in Nörten-Hardenberg freuen sich alle schon auf nächstes Jahr und vielleicht sogar auf eine Europameisterschaft 2018.

von Amelie Mayer

AJA-Turnier Karlsruhe Durlach, 12.-14. Juni 2015

Boris Miksa ist Deutscher AJA Meister

Jochen Ripploh, Boris Miksa, Renate Steiger

Jochen Ripploh, Boris Miksa und Renate Steiger

Zeitgleich mit den deutschen Meisterschaften in Balve veranstaltete der Reiterverein Durlach rund um Maxi und Helmut Schwander die Deutschen AJA Meisterschaften. Nach drei Siegen in allen Wertungsprüfungen und einem großen Vorsprung von 87 Punkten ist nun der Ratheimer Boris Miksa mit Lavinia der amtierende Deutsche AJA-Meister. Die Silbermedaille ging an den Emsländer Jochen Ripploh mit Irco (79 Punkte). Bronze holte sich die Pfälzerin Renate Steiger mit Landew (69 Punkte).

Hans Bürgisser, Steffi Müller und Yasmin Wüest

Kein Glück für deutsche Starter beim Championat

Beim AJA Championat in der kleinen Tour schaffte es kein deutscher Teilnehmer auf das Podest. Hier siegte die für die Niederlande startende Steffi Müller mit Waiko (81 Punkte) vor den Schweizern Hans Bürgisser/Pandra (70 Punkte) und Yasmin Wüest/Callistus (68,5 Punkte).

Das Wetter hatte sich in Durlach an allen drei Tagen von der besten Seite gezeigt und so war es ein schönes Turnier mit tollen Bedingungen, auch auf dem neuen Abreiteplatz. Zu den Finalprüfungen am Sonntag waren viele Zuschauer gekommen – alles in allem eine gute Kulisse für die Deutschen AJA Meisterschaften!

von Amelie Mayer

Lier: Siege für Ralf Blanke und Uwe Bomberg

Ende gut, alles gut! Nach einigen guten Platzierungen und den undankbaren vierten Plätzen in den Mannschaftsspringen waren es am Sonntagmorgen zwei deutsche Reiter, die im belgischen Lier den ersten Platz belegten. Ralf Blanke gewann das Springen der kleinen Tour. Uwe Bomberg und Chabelita siegten mit zwei Sekunden Vorsprung auf Boris Miksa und Quidam's Rossini in der großen Tour. Im Grand Prix waren Ernst Frieder Homberger und Cliff die erfolgreichsten deutschen Teilnehmer auf Platz vier.

Für einen guten Auftakt hatte Bernwart Engelke und Rico mit einem zweiten Platz im Eröffnungsspringen gesorgt. Auch Udo Klötzel musste am Samstag in der großen Tour mit Rapide Umorkus mit der Silberschleife Vorlieb nehmen.

Das Turnier, das die belgischen Veranstalter sehr kurzfristig organisiert hatten, war rundum eine gelungene Veranstaltung. Die sportlichen Bedingungen waren perfekt und die Bewirtschaftung hatte Einiges zu bieten. Sicher reisen auch im nächsten Jahr wieder alle gern nach Lier bei Antwerpen!